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Was ist Biodynamik?
Die Biodynamische Methode ist eine Therapieform,
die einlädt, behutsam in unser Inneres einzutauchen und uns der
Vielfalt der Empfindungen von Körper und Psyche zu öffnen.
Gerda Boyesen entwickelte eine eigene Art von Körperarbeit, welche
die Lebensenergie auf körperlicher, emotionaler und geistiger
Ebene in Fluss bringt. Der Therapieprozess gestaltet sich aus dem
Geschehen von Emotionen, Träumen, Bildern, Erinnerungen und Gedanken.
Der persönliche Weg und der individuelle Rhythmus werden dabei
stets respektiert und die natürliche Selbstheilungskraft wird
unterstützt und angeregt.
Für wen ist Biodynamik geeignet?
Biodynamik eignet sich für alle und wird
speziell von Menschen gewählt, die sich selbst tiefer erfahren
und entspannen möchten, die sich emotional weiter entwickeln
wollen, die an psychosomatischen Beschwerden leiden, die Stresssymptomen
(Ängsten, Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, hoher Blutdruck)
unterworfen sind, die Konflikte in Beziehung und Alltag bewältigen
wollen oder ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit verarbeiten
möchten.
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Gerda Boyesen entwickelte im Laufe ihrer
theoretischen Arbeit zahlreiche Massagemethoden. Sie bewirken den Abbau
von körperlichen und psychischen Spannungen, den Ausgleich von Energie
und die Wiederherstellung des psychischen und körperlichen
Gleichgewichts.
Das Stethoskop ist ein wichtiges Instrument in der Biodynamischen
Massage. Es wird der Klientin auf den Bauch gelegt, damit die Geräusche
der Darmperistaltik ('Psychoperistaltik') gehört werden können. Dies
dient der Therapeutin als Feedback und gibt ihr indirekten Aufschluss
über den Funktionszustand des autonomen Nervensystems.
Deep Draining |
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ist eine tiefer wirkende Massageform. Sie hat zum
Ziel, eine neurotische Körperhaltung und eingeschränkte Atemmuster
aufzulösen. Die Therapeutin arbeitet in den tieferen Schichten der
Muskulatur und des Bindegewebes. Dadurch können vegetative und
emotionale Reaktionen bewirken und tiefgreifende psychische Prozesse
auslösen.
Biodynamische Körperpsychotherapie |
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beinhaltet Arbeit mit Körperprozessen. Hier geht es
hauptsächlich um die Wahrnehmung des körperlichen und emotionalen
Erlebens und um die emotionale Entladung und Integration verdrängter,
nicht gelebter Gefühle. Konkret heisst das, dass in einer
Therapiesitzung mit den auftauchenden Emotionen, Erinnerungen und
Impulsen aus Kindheitserlebnissen gearbeitet wird.
Ziel der Arbeit mit Körperprozessen ist es, den Menschen wieder in
Kontakt mit seinen energetischen Strömen zu bringen. Dies ermöglicht das
neue Entwickeln von Vertrauen in sich und in die eigenen
Körperwahrnehmungen und Gefühle.
Die Beziehung zwischen Klientin und Therapeutin ist in der
Biodynamischen Therapie ein wichtiger Faktor. Jede Interaktion, verbal
oder körperlich, wird immer auch als Beziehungsfaktor verstanden und in
den Therapieprozess bewusst einbezogen.
Die Biodynamische Körperpsychotherapie ist klienten- und
prozessorientiert. |